Orgelmusik im Dom zu Münster

Ankündigung von Konzert-Terminen und mehrtätigen Veranstaltungen
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tournemire
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Orgelmusik im Dom zu Münster

Beitrag von tournemire » Mittwoch 23. April 2014, 22:48

Zwischen Ostern und Pfingsten finden im Dom zu Münster wie immer die „Orgelkonzerte in der Osterzeit“ statt. In diesem Jahr stehen die Konzerte im Zeichen des 750-jährigen Domweihjubiläums – aus dem Anlass sind Domorganisten aus ganz Deutschland zu Gast an der Klais-Orgel im Paulusdom.
Die einzelnen Programme widmen sich ebenfalls neben der ohnehin stets präsenten österlichen Thematik dem Domjubiläum, sei es in den Themen der Improvisationen, sei es in Kompositionen, die besonders als „Raum-Musik“ gerade von Kirchenräumen und ihrer Architektur inspiriert sind:
Den Anfang macht am kommenden Samstag (26. April) um 19.30 Uhr Franz Josef Stoiber aus Regensburg mit der a-Moll-Sonate von August Gottfried Ritter, Mozarts großer f-Moll-Fantasie und mehreren Improvisationen.
Der münsterische Domorganist Thomas Schmitz stellt im Konzert am 3. Mai zugleich eine neue CD („Bach im Dom zu Münster“) vor. Außer Werken Johann Sebastian Bachs enthält das Programm des Konzerts Franz Schmidts Präludium und Fuge „Halleluja“ sowie Improvisationen.
Am 10. Mai ist Daniel Beckmann aus Mainz zu Gast. Er spielt Werke von Antonio Vivaldi, Johann Sebastian Bach, einige von Robert Schumanns „Bach“-Fugen und Franz Liszts berühmtes Präludium und Fuge über „Bach“.
Andreas Meisner, der am 17. Mai zu hören ist, ist Domorganist in Altenberg, einem in Nordrhein-Westfalen einzigartigen Zentrum für geistliche Musik. Er spielt den gesamten selten zu hörenden Zyklus „Esquisses byzanthines“ des Franzosen Henri Mulet. Diese spätromantische zehnteilige Sammlung besteht aus musikalischen Darstellungen von Kirchenarchitektur, etwa „Kirchenschiff“, „Fenster“, „Totengruft“, „Glockenturm“ . . .
Am 24. Mai ist Winfried Bönig zu Gast. Er ist nicht nur Domorganist am Kölner Dom, sondern zugleich als Professor für Orgel Leiter des Studiengangs Katholischen Kirchenmusik an der Musikhochschule Köln. Sein Programm umfasst neben Marcel Duprés eindrucksvoller symphonischer Dichtung „Evocation“ Werke von Karl Höller, Hans Friedrich Micheelsen und eine eigene Komposition („Batalla“).
Markus Eichenlaub aus Speyer präsentiert am 31. Mai einige hierzulande kaum zu hörende Kostbarkeiten kanadischer, amerikanischer und englischer Komponisten der Romantik wie etwa Ernst Macmillan, Richard Purvis oder auch die Symphonie c-Moll von Frederick William Holloway.
Zum Abschluss am 7. Juni spielt nochmals Domorganist Thomas Schmitz. Zentrales Werk ist die Symphonie sacrée von Charles Arnaud Tournemire – auch ein Stück klanggewordene Architektur; zudem erklingen zwei Werke von César Franck: der Choral Nr. 1 E-Dur sowie das Interlude symphonique aus „Rédemption“.

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