vom Klavier zur Orgel oder umgekehrt?

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olds
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Re: vom Klavier zur Orgel oder umgekehrt?

Beitrag von olds » Freitag 9. März 2018, 18:55

Ronald Henrici hat geschrieben:
Donnerstag 8. März 2018, 22:17
Ich bin der Meinung, bei der Diskussion muß man den Organisten C.C. aus dem Spiel lassen. Was er auch technisch mit "seiner" von einer Firma subventionierten ELO-Orgel herauszaubert, ist wesentlich mehr auf attraktive Wirkung ausgerichtet, [...]
Aber. attraktive Technik ist im musikalischen Geschehen nicht alles. [...]
Gruß
Ronald
Zwei Anmerkungen hierzu.

Es mag in unserem Kulturkreis ein größeres Maß und kulturell gebildeten Kirchgängern und Konzertbesuchern geben. Aber reagiert die breite Masse nicht genauso auf eine auf Effekte hin ausgestaltete Kirchenmusik?

Daraus ergibt sich dann der zweite Gedanke. Natürlich ist eine (sehr) gute Spieltechnik von herausragender Bedeutung. Aber jammern wir dann nicht auf hohem Niveau? Organisten die sich auf der Ebene "Einspielung von Werken für CD und Rundfunk", aber auch schon "Widor Sonaten" bewegen, ragen ja nun deutlich aus der Kollegenschar hervor.

Als gemeinsamer Nenner bleibe ich da daher bei dem Punkt, dass in meinen Augen Klavier Grundlage ist, da es bereits schon das Spiel eines vierstimmigen Chorales aus dem EGB oder Gotteslob eindeutig erleichtert.

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olds
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Re: vom Klavier zur Orgel oder umgekehrt?

Beitrag von olds » Freitag 23. März 2018, 08:25

Mal die Gegenfrage:

Wenn Klavier die Grundlage für das Erlernen der Orgel ist: Wie verhält es sich dann mit dem Klavier im späteren Verlauf?

Dazu kann ich aus meinem persönlichem Erleben folgendes beitragen:

Mein historisches Hauptinstrument hat nunmal etwas andere Maße und damit schmalere Tasten. Das hat sich auf meine Spieltechnik durchgeschlagen, sitze ich nun an einer genormten Orgel, merke ich deutlich, dass mir da inzwischen was fehlt.

Zwar besitze ich zu Hause ein Keyboard (nein, keine Tischhupe :) ) und übe auch darauf, aber es ist eben kein Klavier.

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