Düss. Symphoniker, M. Hinz u.a. St Antonius, D-Oberkassel

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Clemens Schäfer
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Düss. Symphoniker, M. Hinz u.a. St Antonius, D-Oberkassel

Beitrag von Clemens Schäfer » Sonntag 9. Juli 2017, 13:44

Hallo Forum,

Gelegenheit, ein Konzert für Orgel und Orchester zu hören, hat man nicht so häufig. Gesten gab es in St. Antonius, D-Oberkassel, die Möglichkeit. Mitglieder der Düsseldorfer Symphoniker und Markus Hinz, der Kantor der Gemeinde, spielten das zweite Konzert für Orgel und Orchester von Joseph Rheinberger in g-moll op. 177.

Die Kirche ist ein neoromanischer Bau beachtlicher Größe; vor allem die Vierungskuppel ist riesig. Entsprechend hallig ist der Raum. Da hat es ein Streichorchester nicht leicht. Rheinbergers Opus ist allerdings auch mit zwei Trompeten, zwei Hörnern und Pauken besetzt. Zusammen mit der Orgel ergab dies trotz der akustischen Probleme einen reizvollen Hörgenuß. Rheinbergers Musik, von romantischem Aufschwung und Wagnersche Fluß geprägt, wußte durchaus zu gefallen. Hinz deckte das Orchester nicht zu. So kam es zu einem guten Gesamtklang.

Begonnen hatte das Konzert mit Mozarts Kirchensonate Nr. 17; es folgte das E-Dur-Violinkonzert BWV 1042 mit der Konzertmeisterin der Düsseldorfer Symphoniker, Franziska Früh, als Solistin. Hinz steuerte noch Gardonyis Mozart Changes bei, die Symphoniker ergänzten das Programm mit Mozarts serenata notturna. Zum Abschluß dann der Rheinberger.

Etwa 100 Hörer hatten sich eingefunden und spendeten herzlichen Beifall. Auch der Intendant der Tonhalle und die Orchesterdirektorin waren anwesend. Schön, wenn sich da eine regelmäßige Zusammenarbeit entwickelt.

Gruß Clemens Schäfer

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