Orgelmeisterkurse / Fortbildungen

Informationen und Diskussionen zu allen Bereichen rund um die Orgel herum,
z.B. Vorstellung der eigenen Kirchengemeinde, Konzert- und Gottesdienstgestaltung, Konzertberichte, Sparmaßnahmen in der Gemeinde, Organisation, usw.
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malle235
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Orgelmeisterkurse / Fortbildungen

Beitrag von malle235 » Mittwoch 23. März 2016, 23:00

An die nebenamtlichen Organisten/Hobbyorganisten:

Habt ihr schon mal an Orgelmeisterkursen/Fortbildungen teilgenommen (z.B. zu Literaturspiel oder Improvisation)?
Wie sind eure Erfahrungen? Wo fand der Kurs statt? Guter Dozent? Gab es genügend Übezeit am Instrument? Hat es euch was gebracht?

malle235
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Re: Orgelmeisterkurse / Fortbildungen

Beitrag von malle235 » Mittwoch 13. April 2016, 00:14

schade, dass keine geantwortet hat, vielleicht haben ja die hauptamtlichen Organisten was zu berichten...

Ich frag mich halt, ob man mit C-Niveau auch an solchen Veranstaltungen teilnehmen kann, oder ob die Zielgruppe eher Konzertorganisten sind

kernspalter
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Re: Orgelmeisterkurse / Fortbildungen

Beitrag von kernspalter » Mittwoch 13. April 2016, 01:09

Ich weiß nicht, ob es die Passauer Orgelmeisterkurse noch gibt.

Das war immer ein schönes Miteinander von studierten, studierenden und nicht-studierten Organisten.
Mit kernspalterischen Grüßen

Dorforganistin
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Re: Orgelmeisterkurse / Fortbildungen

Beitrag von Dorforganistin » Mittwoch 13. April 2016, 07:33

malle235 hat geschrieben:Ich frag mich halt, ob man mit C-Niveau auch an solchen Veranstaltungen teilnehmen kann, oder ob die Zielgruppe eher Konzertorganisten sind
Ich vermute, dass das ganz auf die Veranstaltung ankommt. Es hilft nur nachfragen.

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olds
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Re: Orgelmeisterkurse / Fortbildungen

Beitrag von olds » Mittwoch 13. April 2016, 08:20

Habe ich als D-Organist mehrmals gemacht. Bis auf einen Fall immer auf Einladung meines (dann später ehemaligen) Orgellehrers.

Die Veranstaltungen waren aber als Teil der Neuordnung der kirchenmusikalischen Ausbildung von Nebenamtler auf bessere D-Organisten (also die zu faul für C sind. Grob gesagt. So Leute ich :mrgreen: ) und C-Kantoren ausgerichtet und jeweils im näheren Umfeld meines Lehrers, der als Dekanatskantor für die Sache zuständig war. Schaltete sich der Regionalkantor mit ein, wurde es etwas kniffliger. Dessen Kirche und Orgel ist zwar zentraler als zentral in der Stadt gelegen, der schleppte uns aber immer ins Umland zu den Instrumenten die ihm gerade gefielen. Oder zu den Orgeln in der Nähe der italienischen Restaurants, wo er gern in Mittagspausen isst.

Wenn man teilnimmt sollte man sich schon sicher sein, was man macht und kann. Und vor allem sollte man nicht als der Obermeister der Obermeister auftreten.

Erfahrung:

Das von Kernspalter genannte Miteinander, das sollte man mitnehmen, also: Hingehen! Leute kennenlernen! Man trifft da ganz gern sehr interessante Persönlichkeiten. Eine besondere Spezies sind Leute in gesetzterem Alter, die vor Jahren mal eine sehr gründliche Ausbildung genossen haben, dann beruflich nichts mehr machten und jetzt wieder begonnen haben. Wir hatten mal einen Oberarzt, der in manchen Sachen besser als mein Lehrer war.
Immerhin A-Kantor.

Inhaltlich kann es müßig sein, je nachdem in welchem Stadium sich die Ausbildung des Nachwuchses gerade befand, hockten da gerne dann zur Hälfte Teenies und man beschäftigt sich mit Grundlagenkrempel, den man eigentlich schon hinter sich hat. Als ich dann aus dem Alter raus war, wo man mit den Damen dieser Altersgruppe noch ungestraft flirten durfte, wurde es dann mal richtig langweilig. (Muss Michael unbedingt nochmal kontaktieren. Was wohl aus der Theresa wurde?!?)

Wo man aufpassen sollte, sind aber eher ländliche Geschichten.

Bei einer ähnlichen Veranstaltung des dortigen Dekanatskantor (mein Heimatdekanat) erschien eine Gruppe älterer Dorforgan..., äh, Herren, als Zeichen ihres Amtes und der Bedeutung der Veranstaltung Tribut zollend, erhaben in Anzug Kragen und Schlips, die inhaltlich rein gar nix zu der Sache beitragen und weder theoretisch noch spieltechnisch den Ausführungen des Dozenten auch nur ansatzweise folgen konnten, bzw. wollten. Hauptsächlich kam von denen prinzipiell zu allem und jedem ein anbiederisches, überschwengliches Lob und nach einer Stunde hatte sich bei denen eine Gruppe gebildet, wo die Stimmung eher einem Frühschoppen glich.

Also lag die Last des praktischen Teils komplett bei mir und dem einem älteren Herren, der auch ein wenig besser drauf ist.

Sah aber gut aus, die ganzen Herren in feinem Zwirn. :mrgreen:

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