Tübingen Aula-Orgel

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kernspalter
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Tübingen Aula-Orgel

Beitrag von kernspalter » Montag 10. April 2017, 23:28

Hier im Forum war ja schon gelegentlich die Rede von der stillgelegten Weigle-Orgel im Festsaal der Neuen Aula in Tübingen.

Seit einigen Jahren laufen Bemühungen, Geld für eine Sanierung der Orgel aufzutreiben:

http://www.festsaalorgel.de/

Heute lese ich, daß das Uni-Rektorat das Projekt gestoppt hat:
Musikleben: Unileitung stoppt Spendenprojekt
Nach vier Jahren Sammeln für die Renovierung: Aus für die Festsaalorgel

200 000 Euro wurden bislang gespendet, aber 40000 Euro fehlen. Nun stoppte die Uni die Restaurierung der Festsaalorgel. Die Spender sollen informiert und das Geld umgewidmet werden.
http://www.tagblatt.de/Nachrichten/Nach ... 27376.html
Mit kernspalterischen Grüßen

kernspalter
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Re: Tübingen Aula-Orgel

Beitrag von kernspalter » Mittwoch 12. April 2017, 07:57

Mit kernspalterischen Grüßen

Ronald Henrici
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Re: Tübingen Aula-Orgel

Beitrag von Ronald Henrici » Samstag 15. April 2017, 19:47

Wenn das Uni-Rektorat in Tübingen die Restaurierung der Aulaorgel gestoppt hat, dann ist dem Gremium vorzuwerfen, daß es unverantwortlich mit Steuermitteln umgeht und die Mitglieder der Rektoratsleitung dringend vom Land Baden Württemberg zu entlassen sind.
Es wurden bei dem Stopp sträflich denkmalpflegerische Pflichten mißachtet. Schon aus diesen Gründen ist der Rektor /die Rektorin dienstrechtlich zu entlassen wegen Unkompetenz und unverbesserlicher Arroganz. Das Vorhgehen dieser Personen ist inzwischen schon ein Fall für die Staatsanwaltschaft wegen Mißbrauch steuerlich geförderter Mittel.
Gruß
Ronald
he: Orgel spielen heißt:einen mit dem Schauen der Ewigkeit erfüllten Willen offenbaren. (Ch.M.Widor)

kernspalter
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Re: Tübingen Aula-Orgel

Beitrag von kernspalter » Sonntag 16. April 2017, 15:17

Wenn das Uni-Rektorat in Tübingen die Restaurierung der Aulaorgel gestoppt hat, dann ist dem Gremium vorzuwerfen, daß es unverantwortlich mit Steuermitteln umgeht ...
Was denn bitte für Steuermittel?
Für die Sanierung der Orgel stehen keine Steuermittel zur Verfügung.
Es handelt sich um Spendengelder. (Das ist ärgerlich genug.)
... und die Mitglieder der Rektoratsleitung dringend vom Land Baden Württemberg zu entlassen sind.
In Baden-Württemberg gilt die baden-württembergische Landesverfassung, nicht die türkische.

Die Landesregierung kann kein einziges Mitglied der Rektoratsleitung einfach so "entlassen". Das müßte nach dem derzeit gültigen Hochschulgesetz im Senat und im Hochschulrat beschlossen werden, und zwar jeweils mit Zweidrittelmehrheit.

Es wurden bei dem Stopp sträflich denkmalpflegerische Pflichten mißachtet.
Auch das ist nicht richtig.
Das Denkmalschutzgesetz verpflichtet den Besitzer zur Erhaltung eines Denkmals, nicht zur Benutzung.
Die Orgel bleibt erstmal genauso stehen wie in den vergangenen Jahrzehnten.

Mit wüsten Beschimpfungen und einem Aufruf zum Bruch der Landesverfassung ist dem Sache am allerwenigsten gedient.

Der hauptamtliche Kirchenmusiker, der sich (mit vielen seiner Kollegen) für die Renovierung eingesetzt hat, ruft zu anderen Maßnahmen auf:
»Helfen kann jetzt ein Zeichen von möglichst vielen, dass die Entscheidung des Uni-Rektorats nicht akzeptiert wird und die Festsaalorgel doch noch renoviert werden soll«, sagt Bredenbach und ruft zu weiteren Spenden auf das Projektkonto (Unibund, Stichwort: 3501 Orgel Neue Aula, Bank: KSK Tübingen, IBAN: DE98 6415 0020 0000 1106 08, BIC: SOLA DE S1 TUB, Spendenzweck: Festsaalorgel) oder Patenschaften für die Orgelpfeifen auf.

In diesem Sinne: Frohe Ostern!
Mit kernspalterischen Grüßen

Ronald Henrici
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Re: Tübingen Aula-Orgel

Beitrag von Ronald Henrici » Sonntag 16. April 2017, 21:16

das hat nichts mit türkischen Obliegenheiten zu schaffen !
Es wird langsam Zeit, daßn auch hier an der Universität einmal gründlich aufgeräumt wird. Die Mißstände, die durch das Rektorat in Tübingen geschaffen werden, muß endlich einmal die Landesregierung und das Landesparlament abschaffen.Auch die Landesverfassung hat dem Willen ihrer Bürger zu entsprechen.Die Rektorin und/oder der Rektor ist auch wegen mancher anderer Verfehlungen ihrer Aufgaben fristlos zu entlassen. Die Verfehlungen sind allgemein auch der Landesregierung bekannt. Wie gesagt, die Angelegenheiten in dr Uni Tübingen sind reif für den Staatsanwalt.
Gruß
Ronald
he: Orgel spielen heißt:einen mit dem Schauen der Ewigkeit erfüllten Willen offenbaren. (Ch.M.Widor)

Nachthorn
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Re: Tübingen Aula-Orgel

Beitrag von Nachthorn » Montag 17. April 2017, 08:16

Sehr geehrter Herr Henrici,

ich denke, das Geschwurbel reicht jetzt. Sie können Ihren Unmut gerne äußern, wenn er sachlich begründet wird. Ohne belastbare Fakten auf die Leitung der Tübinger Uni dreinzuschlagen rückt Sie aber so sehr in die Troll-Ecke, dass ich Ihren Beitrag nicht ernst nehmen kann. Ich habe hier schon sehr gute Posts von Ihnen gelesen, Ihre letzten Äußerungen empfinde ich aber als unangemessen.

Ich hoffe, dass wir jetzt wieder sachlich und begeistert über Orgeln sprechen können und wünsche allen einen gesegneten Ostermontag,

Nachthorn

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Re: Tübingen Aula-Orgel

Beitrag von kernspalter » Dienstag 18. April 2017, 10:28

Ronald Henrici hat geschrieben:
Sonntag 16. April 2017, 21:16
das hat nichts mit türkischen Obliegenheiten zu schaffen !
Es wird langsam Zeit, daßn auch hier an der Universität einmal gründlich aufgeräumt wird. Die Mißstände, die durch das Rektorat in Tübingen geschaffen werden, muß endlich einmal die Landesregierung und das Landesparlament abschaffen.Auch die Landesverfassung hat dem Willen ihrer Bürger zu entsprechen.Die Rektorin und/oder der Rektor ist auch wegen mancher anderer Verfehlungen ihrer Aufgaben fristlos zu entlassen. Die Verfehlungen sind allgemein auch der Landesregierung bekannt. Wie gesagt, die Angelegenheiten in dr Uni Tübingen sind reif für den Staatsanwalt.
Gruß
Ronald

Die Forderung nach fristloser Entlassung des Rektors gemahnt sehr wohl an türkischen Verhältnisse.

Erdoğan kann jeden Rektor in den vorzeitigen Ruhestand schicken, Kretschmann kann das nicht.

Dazu müßte er erst die Verfassung ändern. Die bisherige Landesverwassung bestimmt nämlich, daß die Uni - im Rahmen der Gesetze - ihre Angelegenheiten selbst verwaltet.

Wer Belege dafür hat, daß der Rektor gegen das Strafgesetz verstoßen hat, sollte nicht zögern, Strafanzeige zu stellen.

Wer unwahre oder unbeweisbare Behauptungen verbreitet, um jemand in der Öffentlichkeit schlechtzumachen, ist selber ein Fall für den Staatsanwalt:

Strafgesetzbuch § 186:

"Üble Nachrede

Wer in Beziehung auf einen anderen eine Tatsache behauptet oder verbreitet, welche denselben verächtlich zu machen oder in der öffentlichen Meinung herabzuwürdigen geeignet ist, wird, wenn nicht diese Tatsache erweislich wahr ist, mit Freiheitsstrafe bis zu einem Jahr oder mit Geldstrafe und, wenn die Tat öffentlich oder durch Verbreiten von Schriften (§ 11 Abs. 3) begangen ist, mit Freiheitsstrafe bis zu zwei Jahren oder mit Geldstrafe bestraft."
Mit kernspalterischen Grüßen

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