Arbeitsplatzsicherheit

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Arbeitsplatzsicherheit

Beitrag von Administrator » Freitag 6. März 2015, 08:02

Liebe Orgelfreunde,

in einer Meldung unserer heutigen Presse-Schau wird von einem Unfall eines Organisten berichtet. Dieser stürzte mit der Orgelbank, verletzte sich aber zum Glück nicht. Hier der Link zur Meldung: http://www.pz-news.de/pforzheim_artikel ... 06770.html

Wie ist das bei Euch in den Gemeinden/Kirchenkreisen mit dem Thema Arbeitsplatzsicherheit? Wird darauf geachtet?
Wie sehen Eure Orgelbänke und Orgeln in Bezug auf die Sicherheit aus?
Wer hat weiterführende Infos zu diesem Thema?
Herzliche Grüße

Daniel
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Solcena
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Re: Arbeitsplatzsicherheit

Beitrag von Solcena » Freitag 6. März 2015, 09:43

Also, von der Orgelbank bin ich noch nicht gekippt, aber beim Chorauftritt vom Stuhl, eine vierstufige Bühnentreppe hinunter. :shock:

Orgelbänke kamen mir bislang grundsätzlich recht stabil vor, da habe ich mich noch nie am Rande des Umkippens gewähnt... Die Lösung mit den untergelegten Holzleisten kann man immer wieder beobachten. Hier im Artikel zeigt das Foto auch so ein irgendwie historisierendes Orgelbank-Teil, wohl etwas zierlicher als Standardmodelle, mit recht ausgeschlagenen Ecken und Kanten.

Ich hätte ein richtiges (längeres) Holzbrett untergelegt, auf dem man die Bank wirklich vor- und zurückbewegen kann (und dieses ggfs. am Boden befestigt). Seitliches Hin- und Herbewegen der Bank sollte man ausschliessen können, soweit die Orgelbank zum Pedal passt, d.h. nur wenig breiter ist, und dadurch mehr oder weniger geführt wird.

Bei dem im Bild gezeigten Brettchen, nur wenige cm länger als die Standfläche der Orgelbank, war doch aber wirklich die Gefahr gegeben, dass etwas passieren musste, insbesondere bei einer Orgel, an der immer wechselnde Organisten spielen (was bei einer Friedhofsorgel in der Regel der Fall ist).

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hintersatz
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Re: Arbeitsplatzsicherheit

Beitrag von hintersatz » Freitag 6. März 2015, 22:12

Da wäre auch das Thema Ergonomie am Arbeitsplatz interessant, was z.B. eine rückenschonende Arbeitshaltung & ausreichende Beleuchtung angeht.

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Re: Arbeitsplatzsicherheit

Beitrag von Administrator » Samstag 7. März 2015, 20:47

Also: Wer hat Infos zu Ergonomie und Arbeitsplatzsicherheit? Gibt es in Euren Gemeinden/Kirchenkreisen dazu Unterlagen?

Was sagen die Kirchenkreiskantoren, Kirchenmusikdirektoren, usw? Fragt doch mal nach.
Herzliche Grüße

Daniel
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Dorforgler
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Re: Arbeitsplatzsicherheit

Beitrag von Dorforgler » Samstag 7. März 2015, 22:17

Administrator hat geschrieben:Also: Wer hat Infos zu Ergonomie und Arbeitsplatzsicherheit? Gibt es in Euren Gemeinden/Kirchenkreisen dazu Unterlagen?
Was sagen die Kirchenkreiskantoren, Kirchenmusikdirektoren, usw? Fragt doch mal nach.
Bei mir in der Naehe wurde vor ca. 3 Jahren eine grosse, viermanualige(!) Ottilie zwangsstillgelegt - und zwar nur ueber das Arbeitsschutzgesetz(!!!) und der Tatsache, dass dortiger Kollege sich im Laufe der Dienstjahre mehrmals im Bereich Haende/Nacken operieren lassen musste und auch entsprechende Krankheitszeiten hatte, die er auch immer wieder als "gesundheitlichen Schaden aufgrund seines Arbeitsplatzes" deklariert hat...
(Die Ottilie spielt jetzt irgendwo in Polen; es gab dann einen ca. 1,5 Millionen € schweren Neubau von Klais.)


Aber auch im "Kleinem" funktioniert das bei uns ganz gut: Irgendwann bin ich mal - waehrend eines Gottesdienstes! - mit den glatten Orgtelschuhen mal richtig die Orgeltreppe runtergedengelt, was zu einem verstauchten Knoechel und einer Woche Krankmeldung fuehrte. Als ich danach wieder zurueckkam, waren bereits der zweite Handlauf und solche "Antirutschstreifen" an der Treppe angebracht 8)

Vor ein paar Jaehrchen habe ich mir nach einem ziemlich heftigen (und auch ziemlich lauten :roll: ) Arbeitswochenende einmal einen Trommelfellriss mit 3 Wochen Krankschreibung eingefangen. Theoretisch haette ich damals fordern koennen, dass mir mein Arbeitgeber entweder einen geeigneten(!) Gehoerschutz stellt oder meine Arbeitszeiten so legt, dass die Laermbelastung (sic!!!) dass uebliche taegliche Limit nicht ueberschreitet.
(Ich habe das damals uebrigens nicht weiterverfolgt - ich benutze bereits privat Elacin ER - ich habe sie einfach nur nicht gerne bei Konzerten/Gottesdiensten auf)

Was bei uns allerdings immer wieder ein Thema ist, ist die Sache mit Brandschutz/Fluchtwegen und vor allem auch VIEL zu niedrigen Emporenbruestungen...
Aber genau da steht ja irgendwie immer der Denkmalschutz im Weg :roll:


Bei uns im hohem Norden wird der Arbeitsschutz (noch) sehr hoch geschrieben!
(Fragt sich nur, wie lange noch...)

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Re: Arbeitsplatzsicherheit

Beitrag von violdigamb » Sonntag 8. März 2015, 00:16

Jetzt mal im Ernst!

Wer keine Emporentreppen laufen kann, soll sich halt eben vorsehen. Reißt Euch mal zusammen, Ihr Weicheier!

S.L
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Re: Arbeitsplatzsicherheit

Beitrag von S.L » Sonntag 8. März 2015, 08:38

Administrator hat geschrieben:Also: Wer hat Infos zu Ergonomie und Arbeitsplatzsicherheit?
Siehe hier: Gesundheitstipps für Kirchenmusikerinnen und Kirchenmusiker
Dorforgler hat geschrieben:Vor ein paar Jaehrchen habe ich mir nach einem ziemlich heftigen (und auch ziemlich lauten :roll: ) Arbeitswochenende einmal einen Trommelfellriss mit 3 Wochen Krankschreibung eingefangen.
Aber doch nicht vom Orgelspielen, oder? :shock:

Dorforgler
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Re: Arbeitsplatzsicherheit

Beitrag von Dorforgler » Montag 9. März 2015, 15:53

violdigamb hat geschrieben:Jetzt mal im Ernst!

Wer keine Emporentreppen laufen kann, soll sich halt eben vorsehen. Reißt Euch mal zusammen, Ihr Weicheier!
Wenn sich ein Arbeitnehmer waehrend der Ausuebung seines Berufes bzw. an seinem Arbeitsplatz eine gesundheitliche Einschraenkung zuzieht, ist das ein Berufsunfall. Und da spielt es keine Rolle, ob ein Dachdecker vom Geruest faellt, ich die Treppe runterdengel oder sich die Sekretaerin - unter welchen Umstaenden auch immer! - sich ins Ohrlaeppchen tackert :lol:
Diesmal war es vielleicht nur eine harmlose Verstauchung - beim naechsten Mal ist es vielleicht eine komplizierte Fraktur, die zu meiner Berufsunfaehigkeit fuehren koennte? In Hinsicht auf moegliche gesundheitliche Folgeschaeden(!) und auch zukuenftige Vorbeugung ist das schon ganz gut so, dass von Arbeitgeberseite auch "kleine Dinge" unter die Lupe genommen werden. Und zumal besagte Treppe ausserdem ein Fluchtweg(!) in einem oeffentlichen Gebaude(!) ist, ist das schon ganz OK geloest.


Was Spieltischergonomie angeht, spielen da natuerlich ganz andere Dinge mit rein.
Und da geht es vor allem darum, was eigentlich noch verhaeltnissmaessig ist - oder auch eben nicht.
Wenn z.B. ein Organist etwas spielen will, fuer was die Orgel eigentlich nicht vorgesehen ist, ist das z.B. weder Arbeitgeber noch Orgel anzulasten.
Auch solche Dinge wie Stellenprofil und Orgelnutzungshauefigkeit spielen dabei eine Rolle.

Ich persoenlich wurde ganz pragmatisch sagen: Mit vielleicht 3-4 Stunden an einem unergonomischen Spieltisch in der Woche kann ich mir nicht vorstellen, dass man sich ernsthaft Haltungsschaeden holen kann (Zumal man ja z.B. in Gottesdiensten auch nicht dauerhaft spielt und dementsprechend Ausgtleichsgymnastik machen kann). Als Hauptamtler wuerde ich aber auf jeden Fall darauf bestehen, dass ich fuer das taegliche Ueben eine zweimanualige Orgel nach BDO oder AGO-Norm zur Verfuegung gestellt bekomme. Wie die das dann letztendlich machen, ist dann nicht mehr mein Problem :-P

Ronald Henrici
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Re: Arbeitsplatzsicherheit

Beitrag von Ronald Henrici » Mittwoch 11. März 2015, 22:11

Ich erlebe es bei meinen Vertretungsdiensten immer wieder, daß in den Kirchen die Sicherheitsvorkehrungen sehr mangelhaft sind. Ich weise auch konkret Pfarrer und Gemeinderatsmitglieder darauf hin und schildere auch die dann folgenden Konsequenzen versicherungstechnischer Art für die Gemeinden. Oft wird das zwar zur Kenntnis genommen, aber Mängel werden nicht abgestellt. Das geschieht selbst da nicht, wo ich darauf hinweise, daß sichtbar Fluchtweganzeigen in den Kirchen angebracht werden müssen. Die Betriebsschutzvorgaben sind häufig sehr mangelhaft gehandhabt. Es ist ja nicht so, daß nur die Kirchenmusiker den Weg auf die Emporen nehmen müssen, sondern auch andere Musiker vom Chor, Solisten, oder Orchester. Wenn da mal ein Unglück passiert, dann ist das große Heulen angesagt. Das fängt selbst da schon an, wenn z.B. auf der Empore für jeden zugänglich ein Orgelschlüssel hinterlegt ist und dadurch die Gemeinde kaum einen Überblick darüber hat, wer so alles auf der Empore oder gar in der Orgel herumgeistert.
Ich weiß, daß ich hier mit meiner Darstellung ein ganz heißes Eisen anpacke, aber es ist einmal gang allgemein notwendig, auch auf solche oft vorhandene Mißstände hinzuweisen.
Gruß
Ronald
he: Orgel spielen heißt:einen mit dem Schauen der Ewigkeit erfüllten Willen offenbaren. (Ch.M.Widor)

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Re: Arbeitsplatzsicherheit

Beitrag von Administrator » Montag 11. Mai 2015, 09:36

Ich merke, dies Problem fällt nicht nur mir auf. Aber: Gibt es irgendwo Unterlagen? Wie ist die Arbeitsplatzsicherheit für Organisten geregelt? Wer weiß mehr?
Herzliche Grüße

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Re: Arbeitsplatzsicherheit

Beitrag von S.L » Montag 11. Mai 2015, 10:53

Administrator hat geschrieben:Ich merke, dies Problem fällt nicht nur mir auf. Aber: Gibt es irgendwo Unterlagen? Wie ist die Arbeitsplatzsicherheit für Organisten geregelt? Wer weiß mehr?
Es ist wohl Arbeitssicherheit/Arbeitsschutz (Schutz am Arbeitsplatz) gemeint, denn Arbeitsplatzsicherheit beschreibt den Schutz vor Verlust der Anstellung.
Vielleicht gibt es bei der Bundesanstalt für Arbeitsschutz und Arbeitsmedizin (http://www.baua.de) weiterführende Informationen.
Drei Dokumente, die ich gefunden habe:

Arbeitsplatz Orgel
Erläuterungen zur Beratungshilfe "Arbeitsplatz Orgel"
Ratgeber zur Gehörerhaltung in der Musik- und Entertainmentbranche

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Re: Arbeitsplatzsicherheit

Beitrag von Administrator » Montag 11. Mai 2015, 15:56

Na klar meinte ich Arbeitssicherheit :-) Da war wohl gedanklich die Sicherheit des Arbeitsplatzes (als Ort) mein Wunschgedanke.

Danke für die LInks, das ist doch schon mal ein Anfang.
Herzliche Grüße

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Re: Arbeitsplatzsicherheit

Beitrag von S.L » Dienstag 12. Mai 2015, 10:05

Administrator hat geschrieben:Danke für die LInks, das ist doch schon mal ein Anfang.
Viel mehr wird sich zu diesem Thema wohl nicht finden lassen.
Es gibt doch deutlich risikoreichere Tätigkeiten, als es bei Organisten der Fall ist.
"Leben ist immer lebensgefährlich!" (Erich Kästner)

Holger

Re: Arbeitsplatzsicherheit

Beitrag von Holger » Mittwoch 13. Mai 2015, 08:47

... und endet meistens doch tödlich!

Dennoch lässt sich das Risiko am Arbeitsplatz zu verunglücken deutlich reduzieren.

Und gerade in Kirchen, dabei sind nicht nur die älteren gemeint könnte viel gemacht werden. Rutschige Treppen, Türen mit geringer Höhe, antike oder schadhafte elektrische Einrichtungen, zu niedrige Brüstungen und und und ...

Jeder sollte mit offenen Augen den Bereich in seiner Arbeitsumgebung beobachten selbst vorangehen und z.b. Ornung halten und z.B. nicht Noten auf dem Emporen-Boden verteilen (die können ausserordentlich rutschig sein) und auch nachdrücklich auf die Beseitigung von Mängeln und Missständen bestehen. Schon im eigenen Interesse und im Interesse seiner Mitmenschen.

Das mit dem Hörschutz ist so ein Thema - gerade das Stimmen von Zungen kann da unheimlich auf's Trommelfell gehen ... ich werd's bei Gelegenheit mit Gehörstöpseln probieren ob's überhaupt geht.

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Re: Arbeitsplatzsicherheit

Beitrag von Dorforgler » Donnerstag 14. Mai 2015, 17:50

Holger hat geschrieben: Das mit dem Hörschutz ist so ein Thema - gerade das Stimmen von Zungen kann da unheimlich auf`s Trommelfell gehen ... ich werd's bei Gelegenheit mit Gehörstöpseln probieren ob's überhaupt geht.
Es geht, ist aber eigentlich nicht notwendig! :wink:

Wenn es nicht grade um ein Partyhorn a`la Willies auf 400mm WS geht, ist der Schalldruck einer einzelnen Orgelpfeife eigentlich gar nicht mal sooo hoch, wie man zunaechst denkt. Das Problem beim Stimmen ist eher, dass uns Musikern grade die hochfrequenten Schwebungen sehr unangenehm vorkommen - richtig laut wird es allerdings nicht. (Ich habe noch nie einen Orgelbauer erlebt, der bei normalen Registern Gehoerschutz traegt? - und die machen das taeglich!)

Entscheidend ist ja auch nicht der kurzzeitige Spitenzwert (der mit 137db uebrigens sehr hoch, also kurz vor dem Knalltrauma, angesiedelt ist), sondern die durchschnittliche Dauerbelastung. Da sieht das Gesetz 85db ueber 8 Stunden Arbeitstag vor, bei Konzertveranstaltungen (sowohl Klassik als auch Rock!) gilt ein Durchschnitt von 99db, jeweils halbstuendig gemessen. (Frankreich ist da uebrigens am strengsten - sobald Minderjaehrige anwesend sind, gelten dort 90db.)

Im "Normalen" Kirchenmusikeralltag wird es schon ganz schoen schwierig, die 85db im Durchschnitt dauerhaft zu ueberschreiten. Da muss man schon ganz schoen lange "Tutti" an der Orgel ueben oder stundenlang an einem Konzertfluegel sitzen. Am ehesten kann ich mir eine Ueberschreitung an Proben- oder Konzertwochenenden vorstellen, z.B. mit einem grossen Posaunenchor in einem eigentlich viel zu kleinem Probenraum.
Die Orchestermusiker trifft es da schon eher: zum einen sind die modernen Instrumente an sich schon sehr laut beim Ueben; auf der Buehne bei einer Auffuehrung sind dort natuerlich auch noch einmal ganz anders aus...

Vor einiger Zeit gab es hier man eine ganz interessante Untersuchung, was die "Laerm"-Belastung am Arbeitsplatz angeht. Ganz oben auf der Liste stand ein Beruf, den man dort wahrscheinlich eher nicht erwartet haette: Naemlich die Erzieher in den Kindergaerten!

PS: Als Musiker ist es nie verkehrt, einen guten Gehoerschutz zu haben. Ich benutze meinen relativ selten, habe ihn aber immer griffbereit in der Naehe.

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