Neues Orgelregister-Lexikon

Hier können Noten, Bücher und eigene (oder fremde) Kompositionen vorgestellt und diskutiert werden.
Roland Eberlein
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Beitrag von Roland Eberlein » Donnerstag 23. Oktober 2008, 18:17

Wahrscheinlich ist Buch und Verlag noch nicht im VLB (Verzeichnis lieferbarer Bücher) eingetragen. Die Meldung bei der VLB-Redaktion erfolgte zum 20.10. Bestellen Sie es eben bei Herrn Kunert oder direkt beim Verlag; email: siebenquart (at) netcologne (Punkt) de

Viele Grüße
Roland Eberlein

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Beitrag von Administrator » Donnerstag 23. Oktober 2008, 19:49

Hallo Tiratutti,

kein Problem. Entweder doch bei uns bestellen, oder Deinem Buchhändler sagen, er soll man auf www.heide-buch.de gucken. Oder halt auf unserer www.orgel-information.de - da im Shop.
Herzliche Grüße

Daniel
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tiratutti
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Beitrag von tiratutti » Donnerstag 23. Oktober 2008, 21:13

Zuletzt geändert von tiratutti am Mittwoch 8. September 2010, 10:13, insgesamt 1-mal geändert.

Roland Eberlein
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Beitrag von Roland Eberlein » Donnerstag 23. Oktober 2008, 22:09

Der Verlag existiert, das Buch ist lieferbar, der Buchhändler kann es mit einer simplen Email bestellen, oder postalisch bei Siebenquart Verlag, Franz-Raveaux-Str.16, 50827 Köln. Wenn er diese Adresse nicht im Computer findet, dann sagen Sie eben ihm diese Adresse, oder bestellen das Buch gleich selbst. Wo ist das Problem?? Könnte es vielleicht sein, daß der Buchhändler kein Lust hat, das Buch zu bestellen, weil er in diesem Fall etwas mehr tun muß als bei Bestellungen bei seinem Großhändler und weil er bei Fachbüchern und kleinen, unbekannten Verlagen die Erfahrung gemacht hat, daß der ihm eingeräumte Buchhändlerrabatt nicht allzu üppig ausfällt??

Roland Eberlein
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Beitrag von Roland Eberlein » Freitag 24. Oktober 2008, 11:17

Inzwischen liegt mir eine schriftliche Reaktion zum Orgelregisterlexikon von sehr kompetenter Seite vor, nämlich von Prof. Dr. Frank-Harald Greß (Silbermann-Experte und seit vielen Jahrzehnten als Orgelsachverständiger in der DDR bzw. den neuen Bundesländern tätig). Er schreibt:

"Ich gratuliere zum Erscheinen des Buches, mit dem es gelungen ist, das aktuelle deutschsprachige Standardwerk über die Orgelregister zu schaffen. Der fast unübersehbare Stoff ist mit überzeugender Ausgewogenheit dargestellt. ... Das Buch ist wirklich etwas zum Schwelgen! Nochmals großes Kompliment zu dieser Publikation."

Martin Dufais
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Beitrag von Martin Dufais » Sonntag 26. Oktober 2008, 17:31

Hallo Herr Eberlein,

ich sitze immer noch über ihrem prachtvollen Buch und lese.

Einen kleinen Kritikpunkt hätte ich aber auch: In einigen wenigen Fällen, wo sehr komplexe Bauformen zu beschreiben sind, z.B. bei manchen Vox humana-Bechern, wäre eine verdeutlichende Abbildung zusätzlich zu der sprachlichen Beschreibung hilfreich gewesen. Auf Abbildungen haben Sie jedoch grundsätzlich verzichtet, abgesehen von der Reproduktion einer Praetorius-Tafel mit den typischen Formen von Labial- Lingualregistern. Vielleicht ließen sich bei einer zweiten Auflage noch weitere Abbildungen integrieren?
Zuletzt geändert von Martin Dufais am Sonntag 7. August 2011, 10:37, insgesamt 1-mal geändert.

Roland Eberlein
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Beitrag von Roland Eberlein » Sonntag 26. Oktober 2008, 20:45

Hallo Herr Dufais,

ja, natürlich wären Fotos oder Zeichnungen manchmal ganz nützlich gewesen, und ich habe lange darüber nachgedacht, ob ich nicht Abbildungen integrieren sollte. Ich habe aber dann doch darauf verzichtet, weil ich nur in ganz, ganz wenigen Fällen im Besitz von abdruckfähigen Abbildungen bin. Ich selbst besitze praktisch keine entsprechenden Fotos und in der Literatur gibt es nur selten brauchbare Fotos, die ich aber des Copyrights wegen und wegen fehlender nichtrastrierter Vorlagen nicht ohne weiteres verwenden kann - es wäre also deswegen ein beträchtlicher Papierkrieg entstanden, der die Sache nochmals möglicherweise um Jahre verzögert hätte. Und dann ist es natürlich auch eine Druckkostenfrage: Farbdruck ist teuer, und selbst der Schwarzweißfotodruck verlangt ein besseres und teureres Papier, wenn man etwas erkennen können soll. Und selbst wenn ich diese Probleme in ein paar Fällen überwunden hätte, dann wäre mir immer noch in 1000 anderen Fällen vorgehalten worden: Warum haben Sie denn hier keine Abbildung mitgegeben, Sie haben es doch in diesen Fällen gemacht, warum also nicht auch hier! Diese Aussicht war mir dann doch zu frustrierend, also habe ich mich für den grundsätzlichen Verzicht auf Abbildungen entschieden. Wer es genauer wissen und die Sache als Abbildung vor Augen haben will, muß sich eben die Mühe machen, meinen Literaturhinweisen im jeweiligen Fall nachzugehen, dafür sind diese da.

Übrigens wird zumindest die jüngere Generation noch einen Schritt weiter gehen und sagen: Warum haben Sie nicht das Ganze als CD-ROM publiziert und von jedem Register auch noch Tonaufnahmen mitgeliefert! Aber es ist eben so: Man muß für sich einen klaren, eindeutigen Strich ziehen, was man leisten will und was nicht - und dann mit der Kritik leben, die jede Strichziehung, egal wo sie verläuft, immer mit sich bringt. Tut man es nicht, wird man nie fertig und alles verläuft irgendwann im Sande, spätestens dann, wenn man über der Aufgabe gestorben ist. Ich nehme an, das ist einer der Gründe, warum es bis heute z.B. kein umfassendes Orgelbauerlexikon gibt, trotz vieler Anläufe!

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Beitrag von Roland Eberlein » Montag 27. Oktober 2008, 12:12

Im „gelben Forum“, der berüchtigten Arena für verbale Ungezogenheiten und Prügeleien zwischen nebenamtlichen Organisten, wurde jetzt auch das neue Orgelregisterlexikon als Thema entdeckt. Über die erste dortige Stellungnahme habe ich mich einigermaßen amüsiert, sie lautet „Um DEN Preis werde ich mir das spannende Buch leider versagen müssen. Besteht der Einband aus Blattgold?“

Nein, der Einband besteht nicht aus Blattgold - aber die Buchdeckel umschließen etwas viel Wertvolleres: 9 Jahre Arbeit. Ich habe nicht buchgeführt, aber rechnet man überschlagsweise mit 30 Wochenstunden (eher zu wenig als zu viel), kommt man auf rund 14.000 Stunden Arbeit. Setzt man einen Stundenlohn von nur 20 Euro an, bedeutet das einen Wert von 280.000 Euro. Geteilt durch die Auflagenhöhe und nach Addition der Druckkosten pro Exemplar ergibt sich als wahrer Preis 1687 Euro pro Exemplar. Tatsächlich kostet das Buch 86 Euro - ein eher symbolischer Preis, mit dem ausschließlich die Druckkosten gedeckt werden.

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Beitrag von Administrator » Donnerstag 30. Oktober 2008, 09:18

Guten Morgen,

leider gibt es immer Leute, die, wie man im anderen Forum lesen kann, von Dingen reden, bei denen sie eigentlich nicht mitreden können. Wenn jemand sich ärgert, das Buch gekauft zu haben um feststellen zu müssen, dass es ihm nichts bringt - ok. Aber das Buch nicht kaufen, sich nicht einmal ein eigenes Bild davon machen - und dann meckern. Nun ja. Wer meint, er schaffe damit ein gutes Bild von sich.

Ich jedenfalls bin von dem Buch ganz begeistert. Es ist super strukturiert und zum Schmöckern geeignet. Das darin Lesen macht einfach Spaß.

Also, Herr Eberlein, nicht auf solche unnüte Kommentare hören, sondern ran an den Speck. Ich hoffe auf das nächste Buch. Welches Thema wird es haben?
Herzliche Grüße

Daniel
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Beitrag von Pierre Lauwers » Donnerstag 30. Oktober 2008, 09:47

"Es sind die leeren Fassen, die das meist Lärm machen".

Es ist ganz zu vermuten, diejenigen, die kritisieren, sind auch
gerade die Leute, die von Büchern wie dieser am meist profitieren konnten.

Roland Eberlein
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Beitrag von Roland Eberlein » Donnerstag 30. Oktober 2008, 10:50

Administrator hat geschrieben: Also, Herr Eberlein, nicht auf solche unnüte Kommentare hören, sondern ran an den Speck. Ich hoffe auf das nächste Buch. Welches Thema wird es haben?
Nein, lieber Herr Kunert, beirren lasse ich mich von derartigen Kommentaren gewiß nicht, sie amüsieren mich vielmehr. Trotzdem bin ich zum Spaß einmal der Frage nachgegangen: Welches Buch ist, gemessen an der Menge des Inhalts, teurer: Das Orgelregister-Lexikon oder ein Harry-Potter-Band? Jeder (auch ich!) würde auf den ersten Blick sagen: natürlich ist das Orgelregister-Lexikon viel, viel teurer, bedingt durch die winzig kleine Auflage im Vergleich zu der Auflage von „Harry Potter“. Das ist aber keineswegs so eindeutig:

Der letzte Harry-Potter-Band weist ca. 60 Anschläge pro Zeile auf, 35 Zeilen je Seite, 767 Seiten, macht maximal ca. 1.610.700 Anschläge. Tatsächlich sind es deutlich weniger, wegen vieler halbleerer Seiten und Zeilen, es werden vielleicht ca. 1,4 Millionen sein.

Mein Buch hingegen hat genau 2.887.147 Anschläge, es hat also etwa den doppelten Inhalt. Pro „Harry-Potter-Menge“ kostet mein Buch 43 Euro. Der letzte Harry-Potter-Band hat bei Einführung, wenn ich mich recht erinnere, rund 30 Euro gekostet. Der Unterschied ist also gar nicht mal so groß - trotz der gigantischen Auflage von Harry Potter, welche die Druckkosten pro Exemplar wahrscheinlich auf unter 1 Euro drückt.

Zieht man aber zum Vergleich einen der früheren Harry-Potter-Bände mit „nur“ 500 Seiten oder weniger zum Vergleich heran, ist mein Preis pro „Harry-Potter-Menge“ sogar etwa gleich! Und das, obwohl mein Buch als Fachbuch und Nachschlagewerk ungleich informationsreicher und entsprechend aufwendiger und langwieriger zu schreiben ist als ein Roman. Und obendrein ist mein Buch ein dauerhaftes Buch mit säurefreiem Papier, das eine Lebenserwartung von mindestens 300 Jahren hat. Das Buch sollte also jeden Käufer locker überleben können - meine älteren Bände von Harry Potter hingegen weisen bereits jetzt merklich vergilbte Seiten auf, die in spätestens 20 Jahren zerbröseln werden.

Also: zu teuer ist mein Buch bestimmt nicht. Wären die Harry-Potter-Bände so kalkuliert worden wie mein Buch, sie hätten pro Band vielleicht 1 Euro gekostet und Frau Rowling hätte jetzt kein Millionenvermögen, sondern wäre immer noch auf Sozialhilfe angewiesen.

Ihre Hoffnung auf das nächste Buch will ich nicht enttäuschen, ich arbeite tatsächlich bereits daran. Wie vor gut einem Jahr hier im Forum versprochen,
http://forum.orgel-information.de/viewtopic.php?t=115
sitze ich an einer allgemeinverständlichen Darstellung der Orgelgeschichte und verschiedenen Orgeltypen und -formen.

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Beitrag von Pierre Lauwers » Donnerstag 30. Oktober 2008, 15:25

Das wird noch mehr Arbeit bedeuten ! die Sache ist einfach riesig.

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Beitrag von Pierre Lauwers » Montag 17. November 2008, 13:54

Ich habe meine Exemplär heute empfängen.
Sehr schöne Präsentation, hochwertige Papier. Das ist auf keine Fall ein billig gemachte Buch!
Nun werde ich zumindest ein Monat brauchen, um das ganze konsequent zu lesen.

Roland Eberlein
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Beitrag von Roland Eberlein » Montag 17. November 2008, 20:25

Freut, mich daß Ihnen das Äußere gefällt! Ich bin gespannt, was Sie nach der Lektüre über das Buch sagen werden!

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Beitrag von Pierre Lauwers » Mittwoch 17. Dezember 2008, 07:27

So weit, so gut.
Ich bin auf seite 247 angekommen, während Gerhard Walcker-Mayer, zurück von Costa-Rica,das Buch sehen konnte. Er schreibt auf seiner Website:

" Wieder in Deutschland gut gelandet: Berge von Briefen und Büchern angesichtet. Darunter ein ganz großartiges, fantastisch gut durchgearbeitetes ORGELREGISTER - NAMEN UND GESCHICHTE von Roland Eberlein - das ist wahrscheinlich das beste Buch über Orgelbau, welches in den letzten 50 Jahren in deutscher Sprache erschienen ist. Ich stelle es direkt neben den Töpfer und Ellerhorst. ".

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