Hallo aus der Mitte Deutschlands :-)

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Isabel
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Hallo aus der Mitte Deutschlands :-)

Beitrag von Isabel » Dienstag 9. November 2010, 20:24

:D
ich bin durch Zufall auf diese Forum gestoßen,und würde mich freuen einige Infos zu bekommen.Ich habe mit 12 angefangen Klavier zu spielen...und seid Juni diesen Jahres lerne ich Orgel :-) was mir sehr viel Spaß macht.
Isabel

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Beitrag von Administrator » Mittwoch 10. November 2010, 12:42

Hallo Isabel,

herzlich willkommen im Forum.

Was für Infos brauchst Du denn? Wie genau kann man Dir helfen?
Herzliche Grüße

Daniel
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Isabel
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Beitrag von Isabel » Montag 29. November 2010, 15:04

Da ich noch nicht lange an der Orgel spiele,aber regelmäßig alle 14 Tage Gottesdienst ist,brauche ich schöne kurze Orgelvor- und nachspiele.Etwas was sich schnell einüben läßt

Lg

Ippenstein
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Beitrag von Ippenstein » Montag 29. November 2010, 15:45

Hallo Isabel,

willkommen in der Liga der großen Pfeifen :D

H. Bungart, Erstes Präludien Album + Zweites Präludien Album

Da gibt es kürzere und längere (Vor-)Spiele in allen Tonarten.

Viele Grüße

Andreas

Isabel
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Beitrag von Isabel » Sonntag 12. Dezember 2010, 19:08

Vielen Dank :-)

Wie reagiert die Gemeinde bei euch so bei den Vor- und Nachspielen?Sind sie auf der Flucht am Ende,oder lauschen sie gespannt?Und beim Vorspiel...sitzen sie auf Hummeln :D ?

harald
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Orgel Vor/Nachspiel

Beitrag von harald » Mittwoch 15. Dezember 2010, 09:55

Hallo Isabel,

bei uns in der Gemeinde ist es üblich, das der Hausorgansist wenn er Dienst hat, am Samstagabend und Sonntag im Hauptgottesdienst immer zum Schluss ein komplette Orgelwerk spielt.
Je nach Auswahl bis 15 Min. (meistens Buxtehude, Bach, Reger oder Mendelssohn oder auch gelegentlich französische, neuerdings aus engl. Meister)
Es bleiben immer im Schnitt zw. 40-60 Leute sitzen und applaudieren auch hinterher.

Gruß aus Gladbeck

Harald

Ippenstein
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Beitrag von Ippenstein » Mittwoch 15. Dezember 2010, 12:15

Bei uns sind sie es gewohnt, daß sie "fluchtartig" den Raum verlassen.

Das ist von Kirche zu Kirche verschieden. Bei der evangelischen Fraktion des Christentums gehört mWn das Nachspiel mit dazu und die Leute bleiben brav sitzen. Bei uns Katholiken hat man keine Zeit, weil die Klös auf dem Tisch stehen und kalt werden. :mrgreen:

Viele Grüße

Ippenstein

Isabel
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Beitrag von Isabel » Mittwoch 15. Dezember 2010, 15:28

Das ist bei uns auch so.Es ist eine evamgelische Gemeinde.Sie bleiben brav bis zum Ende sitzen.Und dann rennen sie alle los :lol:
Klöße kalt kann ich verstehen :D man wartet die ganze Woche drauf..

Ein ganzes Orgelwerk kann ich da nicht spielen :lol:

Isabel

Ippenstein
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Beitrag von Ippenstein » Mittwoch 15. Dezember 2010, 16:49

Ich improvisiere immer. Erstens hört eh keiner der "Flüchtenden" genau hin, zweitens frieren mir gerade im Winter immer die Finger ein, weshalb ich da nicht besonders präludieren kann...

Viele Grüße

Andreas

Ronald Henrici
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Re: Hallo aus der Mitte Deutschlands :-)

Beitrag von Ronald Henrici » Samstag 18. Juni 2011, 21:48

Darf ich mich an Andreas Ippenstein anschließen ?
Im Evangelischen Gottesdienst bleiben manchmal die Besucher zum Orgelnachspiel sitzen, manchmal verlassen sie aber auch die Kirche schnell, besonders dann, wenn der Gottesdienst zu lange dauerte (ich meine länger als 1 Stunde 20 Minuten).
Einfluß nehmen kann man dann, wenn man durch den Pfarrer auf das Orgelnachspiel hinweisen läßt, auch dann , wenn dieses eine Improvisation ist.

In der Katholischen Kirche erlebe ich es sehr unterschiedlich, machmal wartet die halbe Zuhörerschaft, bis ich aufgehört gabe , die Orgel zu spielen, machmal bleiben alle sitzen in den Bänken, obwohl ich einen "zünftigen Rausschmeißer" anstimme. Offenbar wollen die Zuhörer sich nicht herausschmeißen lassen, was mein Orgelnachspiel dann doch merklich erweitert. Zum Beispiel in Form eines Dreisätzigen Werkes mit unterschiedlichen Registrierungen. Dann schließt sich an das begonnene "Allegro" des vermeintlichen Rausschmeißers ein Adagio mit Krummhorn, Rohrflöte und Bass an. Der Schlußsatz ist dann zum Beispiel eine improvisierte Passacaglia.

Machmal sorgt die Zuhörerschaft auch für Überraschungen und läßt sich nicht "aus der Kirche treiben", weil der Sonntagsbraten anbrennt.

Nehmen Sie es mit Humor und guter Laune beim Orgelspiel !

Gruß

Ronald
he: Orgel spielen heißt:einen mit dem Schauen der Ewigkeit erfüllten Willen offenbaren. (Ch.M.Widor)

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